magenchakra

Wenn dein Magenchakra in Balance ist, spürst du ein tiefes Gefühl von Frieden, denn dann befinden sich dein Körper (Emotionen) und dein Geist (Verstand) in Harmonie miteinander.

Du bist in der Lage, deine emotionalen Grenzen zu erkennen und dich dadurch mutig und klar nach Außen abzugrenzen in einer empathischen und von Mitgefühl durchdrungenen Art und Weise.

Du strahlst Natürlichkeit, Dankbarkeit, Zufriedenheit und Lebensfreude aus und fühlst dich verbunden mit deinen Mitmenschen. Das Magenchakra lebt unsere Emotionalität und ist für den Frieden zwischen Körper und Verstand zuständig, denn es steht in direkter Verbindung mit unserem Stirnchakra: unserem Verstand, den anerzogenen Gedankenstrukturen.

Befinden wir uns in unserem Alltag in einem Kampf (Konflikt), so zeigt dies deutlich, dass unsere eingefahrenen Gedankenstrukturen den Frieden aus unserer Bewusstheit genommen haben. Es gilt also diesen Frieden in unserem Magenchakra wieder herzustellen, indem wir unseren Gefühlen gegenüber sensibler werden und zu einer emotionalen Stabilität und Selbstfindung zurückfinden, damit wir lernen, unser Leben eigenverantwortlich zu leben.

Wenn dein Magenchakra also blockiert ist, dann merkst du, dass du immer wieder in einem Kampf um Anerkennung und Selbsterhöhung verwickelt bist, der deine Selbstentwicklung und deine Selbstliebe verhindert. Diese Kämpfe sind meist zutiefst unbewusst. Dabei ist der Mensch in der Zeit dieses Kampfes meist auch richtig überzeugt von dem Kampf, den er kämpft und schneidet sich dabei von jeglichem Gefühl ab! Gedanken, die dir genau sagen, welcher Job für dich gut genug ist, wer dir Anerkennung geben sollte, damit es dir gut geht, etc. bringen dich immer mehr von deiner wahren Identität und deinen eigentlichen Talenten weg.

Doch nur die Liebe zu dir selbst und zu dem, was dein wahres Wesen ist, lässt die Bereitschaft entstehen, deine emotionalen Grenzen anerkennen zu können. Es entsteht das Bedürfnis nach Frieden mit allem, was ist und der innere Kampf, der sich im Außen widerspiegelt möchte beendet werden.

Vermeidest du nun aber die emotionalen Prozesse in deinem Magenchakra, die Dir den wahren Weg weisen möchten, dann entstehen dort Blockaden: dein Körper reagiert und du wirst spüren, dass du deine emotionale Grenze überschritten hast und in Unfrieden gerätst.

Du sorgst dich dann mehr um das Wohl der anderen, oder aber genau das Gegenteil ist der Fall.

Die dem Magenchakra zugeordneten körperlichen Bereiche, wie

  • Speiseröhre
  • Magen und Milz
  • Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
  • Verdauungsorgane

drücken dies dann in Form von Krankheit aus, wenn ein Konflikt schon länger besteht:

Erkrankungen von Leber, Magen, Milz und Gallenblase, Verdauungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Sodbrennen und Nervenerkrankungen sind die körperlichen Anzeichen einer solchen Blockade.

Die emotionalen Ausdrücke eines blockierten Magenchakras äußern sich in übertriebenem Ehrgeiz und Leistungsdenken, Wutanfällen, Rücksichtslosigkeit, mangelndem Selbstbewusstsein mit extremer Empfindlichkeit, Gleichgültigkeit bis hin zur Gefühlskälte und in Essstörungen.

Zentrales Thema des Magenchakras ist es, den eigenen Gefühlen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und sie ernst zu nehmen. Dabei gilt es die Glaubenssätze zu überprüfen, in die uns unser Verstand immer wieder hineinbewegen möchte, um uns von unseren wahren Gefühlen und unserer wahren Identität fern zu halten.

Glückseligkeit und ein Glücksgefühl kann sich nur entfalten, wenn ich in der Lage bin, mein Leben selbstverantwortlich zu meistern und für mich und das, was ich bin, einzustehen.

Folgende Aussagen weisen auf ein blockiertes Magenchakra hin:

  • “Ich bin so hilflos, schwach und klein“
  • “Ich muss mich allem anpassen, bloß nicht anecken“
  • “Ich mache lieber den Eindruck, alles sei in Ordnung“
  • “Ohne Kontrolle bin ich verloren“
  • “Ich habe eh keine Chance“
  • “Wenn ich es nicht tue, werde ich bestraft“
  • “Wenn es schwierig wird, werde ich krank“
  • “Bevor der andere mich angreift, greife ich ihn lieber an“
  • “Bloß nicht nein sagen“