wurzelchakra

Wenn dein Wurzelchakra in Balance ist, fühlst du dich geerdet und sicher. Du weißt, was du für dein Überleben brauchst und sorgst auch dafür. Dein Vertrauen, dass immer gut für dich gesorgt ist gibt dir innere Stabilität.

Vergleichbar ist ein gesundes Wurzelchakra mit einem Baum, dessen Wurzeln bis tief in die Erde hineingewachsen und dort fest verankert sind. Über diese Wurzeln werden die Nährstoffe bis in die Äste und Blätter des Baumes transportiert und durch das Sonnenlicht in Energie umgewandelt. Dem Wurzelchakra sind sehr viele körperliche Bereiche (Äste und Blätter) zugeordnet, die bei einer bestehenden Blockade (verkümmerte oder vielleicht sogar abgestorbene Wurzeln) nicht mehr adäquat versorgt werden.

Das heißt: der Mensch (Baum) hat dann nicht mehr genügend Lebensenergie, um anstehende Konflikte (Unwetter und Stürme) auf einem stabilen und sicheren Fundament vertrauensvoll anzugehen. Ein solcher Konflikt kann den Menschen völlig aus dem Gleichgewicht bringen oder vielleicht sogar völlig umwerfen (entwurzeln).

Ein blockiertes Wurzelchakra wird durch die Angst regiert. Durch den fehlenden Kontakt zu „Mutter“ Erde fühlen wir uns verloren und instabil und wir werden leicht „zum Tier“, wenn etwas nicht so klappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir versuchen dann zu dominieren, zu kontrollieren und suchen die Sicherheit im Materiellen.

Mangelndes Selbstwertgefühl verhindert, dass wir Grenzen setzen können und Ja sagen, obwohl wir ein NEIN fühlen. Die Angst davor, verlassen zu werden, lässt unseren Anspruch auf Liebe und Wertschätzung verkümmern und wir fühlen uns abhängig und hilflos.

Bei einer Blockade herrscht Mangeldenken vor oder das Gefühl, dass andere immer mehr haben statt darauf zu vertrauen, dass gut für mich gesorgt ist.

Wie oben bereits erwähnt, sind dem Wurzelchakra viele körperliche Bereiche zugeordnet, wie:

  • die Wirbelsäule (die Haltung spricht über Stärken und Schwächen)
  • Knochen (gewähren deine „Stabilität“ – Osteoporose)
  • Füße, Beine
  • Nägel, Zähne (sind unsere „Waffen“)
  • Immunsystem
  • Geruchssinn
  • Blut
  • Haut (Schutz)
  • Darm und Verdauung
  • Nerven u.v.m.

Werden diese Bereiche nicht ausreichend durch ein gesundes Wurzelchakra versorgt, so kommt es hier zu Erkrankungen der entsprechenden Körperregionen. Verkrümmungen der Wirbelsäule, Ischias und Schmerzen im unteren Rücken sind bekannte und weit verbreitete Krankheitsbilder. Hierunter fallen auch alle Beschwerden in Füßen, Knien und Hüfte. Durchblutungsstörungen und Erkrankungen des Blutes gehören genauso hierher, wie Erschöpfung und Antriebslosigkeit, Burn-out-Syndrom, Existenzangst, Depression, Phobien und Rastlosigkeit. Angst infolge fehlenden Urvertrauens führt zu übersteigerter Kampfbereitschaft.

Grundthema des Wurzelchakras ist das Vertrauen in das Leben. Es entspringt einer inneren Haltung und der Gewissheit, dass das Leben uns trägt. Hier weiß der Mensch, dass das Leben aus Höhen und Tiefen besteht und kann mit diesem Rhythmus aus einer stabilen Mitte heraus agieren.